Eine Hommage an die Liebe. Und an die Angst.

Die wundervolle Künstlerin Catie Atkinson schafft es, intimste Mutter-Kind Beziehungen unglaublich liebevoll, voller Kraft und Ehrlichkeit darzustellen. www.spiritysol.com

Mutterliebe

Sie war ein schüchternes Kind. Hat viel zu früh ihre Mutter verloren. Wurde von Familie zu Familie gereicht. Wurde viel zu selten in den Arm genommen. Musste gehorchen. Musste brav sein. Dabei schlummert in jedem Geschöpf so viel Liebe. So viel Kreativität. So viel Entdeckergeist. Doch wenn Träume verwehrt bleiben, schrumpft auch die Kreativität. Und mit ihr geht die Liebe. Sie rutscht immer tiefer nach unten. Versteckt sich. Muss sich der Angst, der Wut, der Selbstdisziplin beugen. Doch verschwinden wird sie nie. Was ist das Gegenteil von Liebe? Hass? Angst? Liebe hat viele Gegner. ECHTE Liebe jedoch ist so stark, dass sie keine Gegner kennt. Egal was passiert.

Mutterliebe ist so eine ECHTE Liebe. Egal was zwischen Mutter und Kind geschieht, egal wie sehr sie sich manchmal hassen, egal wie wenig Verständnis und Akzeptanz sie für den Lebensstil des anderen aufbringen können, egal wie sehr sie sich vom anderen verletzt fühlen….die Liebe bleibt. Sie ist bedingungslos. Auch wenn wir manchmal denken, dass sie weg ist. Sie ist immer da. Dann, wenn man sie am meisten braucht, ist sie der Retter in der Not. Der Anker in der tobenden Flut. Wenn alle Stricke zu reisen drohen, ist sie das Netz, das einen auffängt. Dann wenn alles ausweglos erscheint, ist sie die letzte Instanz. Und vor allem dann, wenn die Angst so übermannend scheint, kommt die Liebe daher und nimmt sie an der Hand – die Angst. Sie ist nicht böse auf die Angst oder gar respektlos. Sie will sie nicht wegschicken, ihr nicht sagen, dass sie hier nichts zu suchen hat. Auch möchte die Liebe die Angst nicht bevormunden und ihr befehlen, was sie zu tun und zu lassen hat. Nein. Sie ist einfach nur da. Da mit ihrer überwältigenden Wärme und Geborgenheit. Und dann sieht die Angst, dass auch sie wichtig ist. Dass sie zusammen mit der Liebe in friedlicher Koexistenz leben kann.
Dass sie – die Angst – die besondere Aufgabe hat dem Menschen zu zeigen, was gut für ihn ist. Und dass er durch sie wächst – manchmal sogar über sich hinaus wächst. Aber nur, wenn die Angst so mutig ist und sich selbstbewusst in ihrer kompletten Präsenz zeigt.

Für ECHTE Liebe ist es nie zu spät. Aber auch nicht für ECHTE Angst.

 

Danke Mama für deine bedingungslose Liebe.

Wie geht Zufriedenheit?

Zufrieden zu sein ist manchmal schwieriger als glücklich zu sein. Zufriedenheit ist zwar ein weitaus milderer Gefühlszustand als die berühmten Glücksgefühle, braucht aber dafür umso mehr Beständigkeit und kann nur in einem langfristigen Zeitraum erreicht werden, der Kontinuität, Entschlossenheit und Durchhaltevermögen vorraussetzt. Glück hingegen ist schnelllebig, wir finden es in den verschiedensten Situationen, die meist aus dem alltäglichen Dahingleiten hervorstechen. Und so suchen wir ständig nach dem Glück und vergessen dabei, dass die Grundlage für Glück Zufriedenheit ist. Was benötigen wir also für wirkliche Zufriedenheit?

CONTENT in diesem Artikel:
  • Wieso es manchmal nicht schlecht ist sich anzupassen
  • Kollektives Bewusstsein: Wieso es wichtig ist, sich immer wieder zu fragen, ob man immer noch die selben Bedürfnisse hat
  • Wieso das Gefühl von Sicherheit so wichtig für innere Zufriedenheit ist
  • Wieso wir uns Dinge erlauben dürfen – und müssen

Eigentlich will ich einfach nur ankommen. Mich zuhause fühlen. Doch stattdessen bin ich getrieben von dem Drang, die eine Sache zu finden, die zu mir passt. Ständig möchte ich immer mehr und mehr, neue Reize, andere Strukturen. Was für mich gestern noch nach revolutionärer Zukunftsmusik klang, ist morgen schon wieder ein alter Schlager. Die Hippies sind mir zu alternativ, die Rohköstler zu gesundheitsfanatisch, die Veganer zu provokant, die urbanen Szenemenschen zu egozentrisch, die Dorfbewohner zu konservativ, die Spirituellen zu tiefgründig, die Sportfanatiker zu oberflächlich, die digitalen Nomaden zu Hipster, die Ökofreaks zu ablehnend gegen jegliche Modernisierung und der Mainstream – zu mainstream. Die Liste ist wohl unendlich. Und am Ende bleibt nur noch ein ganz kleiner Teil übrig, mit dem ich mich wirklich identifizieren kann. Früher fiel es mir oft schwer, mich in einer Gruppe richtig wohl zu fühlen, ich habe mich nie wirklich dazugehörig gefühlt, versuchte mich anzupassen.

Anpassung macht das Leben leichter

Anpassung ist nicht nur vorteilhaft um nicht ständig anzuecken und sich für seine unkonventionellen Handlungen nicht überall rechtfertigen zu müssen, sondern nimmt einem auch viele Entscheidungen ab. Durch das Verfolgen bestimmter ungeschriebener Gesetze innerhalb einer Gruppierung muss man nicht mehr so oft nachdenken, ob man etwas gut oder schlecht findet, ob man etwas will oder nicht. Dementsprechend kann man – sowohl sich selbst als auch anderen – schneller erklären, WER man ist. Oder zumindest wen man darstellen möchte. Das macht vieles einfacher. Es wird einem bereits von anderen vorgelebt, wie man selbst zu leben hat. Manipulation findet nicht nur in den Massenmedien statt und Einheitsbrei existiert nicht nur in der „normalen Gesellschaft“, der viele Querdenker den Rücken kehren.

Ist das noch MEINE Überzeugung?

Kollektives Bewusstsein, also eine universelle Meinung innerhalb einer bestimmten Gruppe, findet überall statt und kann Fluch und Segen zugleich sein. Oft entfernen wir uns zu sehr von unserer eigenen Überzeugung indem wir durch den Wunsch nach Zugehörigkeit blind einer Gruppenüberzeugung folgen und lassen uns unbewusst manipulieren. So funktioniert der Mensch nunmal. Doch dieses Thema ist ein weiterer unendlich großer Bereich und verdient einen eigenen Blogartikel. Jedenfalls – auch dieses Verhalten ist nicht grundsätzlich schlecht. Gruppenzugehörigkeit ist meines Erachtens extrem wichtig um sich selbst identifizieren zu können. Um anzukommen. Um zufriedener zu werden und sich dadurch auch sicherer zu fühlen. Und um zu erkennen was man will und was man nich will. Probieren geht über studieren.

Wer ist dein Versicherungsvertreter?

Das Gefühl von Sicherheit ist neben Gruppenzugehörigkeit ein weiterer wichtiger Aspekt um Zufriedenheit zu erlangen. Sicherheit findet man in vielen Dingen. Da gibt es die Sicherheit durch finanzielle Rücklagen, durch einen Job, aber auch durch einen Lebenspartner, durch das Gründen einer Familie, oder eben durch das Dazugehören einer bestimmten Gruppe beziehungsweise eines bestimmten Lifestyles. Alles sind materielle Institutionen, die dir äußere Sicherheit verschaffen. Durch das Absichern mit äußeren Dingen macht man sich natürlich auch abhängig. Sollte eine dieser Versicherungen wegfallen, wird es spannend. Dann nämlich kann man entweder panisch versuchen, sich eine andere materielle Versicherung zu suchen beziehungsweise die verlorengegangene wieder aufzubauen, oder man kann einzig und allein sich selbst vertrauen, auf seine innere Stärke – und dass alles was wir brauchen schon in uns ist und wir gänzlich davon zehren können. Letzteres finde ich unheimlich wichtig und die Grundlage für jegliche Veränderung. Doch können wir uns wirklich SO stark transformieren, so dass wir nichts mehr außer uns selbst benötigen, um zufrieden zu sein? Ich denke nicht. Keine Therapie, kein Workshop, kein Selbstheilungsprozess, kein Erleuchten der Welt könnte uns zu einem Lebewesen machen, das in einem in sich geschlossenen Kreislauf funktioniert. Übertrieben ausgedrückt: Ohne die Luft um uns könnten wir nicht überleben. In bestimmten Lebensphasen in denen alles drunter und drüber geht und mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird, macht mir diese Abhängigkeit zwar Angst, aber letztendlich ist es auch beruhigend zu wissen, dass wir nicht komplett auf uns alleine gestellt sind und Fehler kein Weltzusammenbruch sind. Ganz im Gegenteil.

Wir dürfen alles. Ja. ALLES.

Wir dürfen auch mal versagen, falsch liegen, etwas nicht wissen, keine Lösung parat haben, verschiedene Schubladen ausprobieren, uns die Dinge dort herausnehmen, die uns weiterhelfen und im Gegenzug auch andere Dinge wieder hineinlegen, die für uns ausgedient haben und über die sich jetzt andere Menschen freuen. Es ist ok den Mainsteam scheiße zu finden, sich in andere Welten zu stürzen und dann festzustellen, dass nicht alles doof, oberflächlich und langweilig ist, was in der „normalen Gesellschaft“ den Ton angibt. Das Leben ist ein ständiger Austausch. Und ein steter Balanceakt. Jede Fläche ist wichtig. Sowohl die Oberfläche als auch die Unterfläche (ich sollte dieses Wort definitiv als offiziellen Begriff einführen). Jeder Teil in uns will gehört und gepflegt werden. Anzukommen bedeutet nicht, das zu finden, was einen bis an sein Lebensende erfüllt, sondern im gegenwärtigen Moment zu sein (jaaaa ich weiß, schon wieder die gleiche Leier.) Nur dann erlangen wir einen Zustand von Zufriedenheit.

Darf ich Dinge scheiße finden?

 

Bei spirituellen Neulingen ist oftmals zu beobachten, dass in ihrer Vorstellung die Welt als bewusster Mensch stets auf rosa Wolken und in Ponyhöfen stattfindet. Was ihnen auch nicht zu verübeln ist, schließlich wird die Hippie-Szene von diversen Gurus – und heutzutage vor allem von selbsternannten Persönlichkeitscoaches auf Instagram, Youtube & Co. eher als Inbegriff für ein glückliches, freies und PERFEKTES Leben verkauft, Probleme lösen sich für immer und ewig in Luft auf, wenn man nur jeden Tag eine Stunde meditiert – und mindestens ein E-book über Persönlichkeitsentwicklung pro Woche kauft. Dass diese Scheinvorstellung leider nicht der Wahrheit entspricht und warum es sich trotzdem lohnt, auch in „schwierigen“ Phasen bewusst zu bleiben, möchte ich anhand eines Ereignisses erklären.

Content:
  • wieso man als spirituell erwachter Mensch trotzdem noch „negative“ Phasen hat
  • wieso jede Phase eine Phase des Wachstums ist – und damit ultra wichtig ist
  • wieso es nichts bringt, immer zu versuchen in allem das Positive zu sehen
  • wie man diese negativen Phasen besser für sich nutzen kann
Darf ich Dinge scheiße finden?

Wenn ich spirituell bin, darf ich dann eigentlich nichts mehr scheiße finden? Darf ich noch sagen „das war ein verdammter Scheiß Tag“, oder darf ich mir wünschen, jetzt an einem anderen Ort zu sein? So mancher Esoteriker würde das schon als mittelschweren Gesetzesmissbrauch einstufen. Ich allerdings finde es einfach nur herrlich, hin und wieder so richtig zu fluchen. Eigentlich macht es auch nur Sinn. Denn wer in seiner persönlichen Laufbahn als Erleuchteter schon ein fortgeschrittenes Niveau erreicht hat, dem scheint es nur einleuchtend, dass auch dann das Leben nicht nur auf Ponyhöfen und Regenbögen stattfindet, sondern man auch mal negative Gedanken hat – wobei es ja die Worte „negativ“ und „positiv“ in unserer Welt nicht mehr gibt. Und hierbei verbirgt sich auch schon der Clou: Alle, ja wirklich ALLE Gedanken haben ihre Daseinsberechtigung. Und noch viel mehr als das: Ihre Existenz ist nicht nur gestattet, sondern auch erwünscht, weil essentiell für jedwede Weiterentwicklung. „Aber, aber…mannooo..ich dachte, man hat dann einfach die ganze Zeit nur schöne Gedanken, schöne Gefühle und so. Wieso hat man denn dann immer noch so doofe Phasen, Minderwertigkeitskomplexe und Hassgedanken?“ Wirst du dich jetzt fragen. Ich kann dich beruhigen: All diese „negativen“ Momente werden immer weniger. Naja, weniger genaugenommen nicht. Denn wie du ja sicherlich weißt, wenn du im Physikunterricht gut aufgepasst hast, kann nichts einfach weniger werden. Es verwandelt sich nur in etwas anderes. Du wirst diese negativen Momente einfach anders erleben.

Positiv denken 2.0

Manchmal braucht es für so eine Wandlung schon auch ein bisschen Mut und Eigeninitiative. Ich meine damit nämlich nicht nur zu versuchen, in allem das Positive zu finden und sich irgendeinen eventuellen positiven Grund für jedes negative Ereignis auszudenken, denn insgeheim wünscht man sich eh ein möglichst schnelles Ende der aktuellen Situation herbei. Ist also keine längerfristige Lösung. Da muss was anderes her. In verschiedenen Momenten habe ich jetzt schon öfter festgestellt, dass es ganz spannend ist das unwohle Gefühl, welches mit schwierigen Situationen einhergeht, einfach mal zuzulassen und mit ihm zu schwimmen, in steter Neugier, wohin es mich wohl führt. Und bisher hat es mich immer in etwas Wunderschönes geführt.

Wenn du selbst der Fremdkörper bist

Das erste mal habe ich diesen Werdegang Ende September letzten Jahres erlebt, als ich für 5 Wochen in einem kleinen Yoga- und Meditationszentrum in Nordkalifornien Volunteering gemacht habe. Als ich dort ankam, fand ich eine Gemeinschaft vor, die schon so unglaublich familiär und geschlossen wirkte und deren Mitglieder schon so sehr miteinander vertraut waren, dass ich mir wie ein Fremdkörper vorkam. Versteht mich nicht falsch, es war nicht so, dass sie mich nicht als neues Familienmitglied aufnehmen wollten und nicht versuchten, mir mit Sätzen wie „ich habe nach meiner Ankunft auch sehr lange gebraucht, bis ich mich hier wohlfühlte“ gut zuzusprechen. Dennoch war es einfach schwierig und schließlich kann einem letzten Endes eh niemand die Arbeit abnehmen. Dazu kam noch meine Schüchternheit, ein Überbleibsel aus meiner Kindheit, die ich zwar größtenteils hinter mir gelassen habe, die aber in diversen Momenten wieder zum Vorschein tritt. Dann nämlich fällt es mir wahnsinnig schwer, bestimmte Masken fallenzulassen und einfach mein ursprüngliches, wahres Wesen zu zeigen.

Schonungslose Ehrlichkeit

Nachdem ich also mehrere Tage damit verbrachte, über meinen Schatten zu springen und das auch nach dem abermaligen Anlauf nicht wirklich geklappt hat (in Hochsprung war ich noch nie sonderlich gut), begann ich in eine Art „ist mir doch alles scheiß egal, dann bin ich halt kein Teil der Gruppe“-Haltung überzugehen. Doch ein gewisses spontanes Vier-Augen Gespräch mit Hana – eine der anderen Volunteers, welches mit der simplen Frage wie ich mich denn hier einleben würde, begann, sollte meine Art und Weise mit der Lage umzugehen, ändern. Ich beschloss, nicht wie gewohnt mit einer halb-wahren Aussage wie „oh ich finde es hier total schön, es braucht halt seine Zeit bis ich mich so richtig eingelebt habe“, zu antworten. Nein, ich beschloss, einfach schonungslos ehrlich zu sein. Und während ich so erzählte, dass ich mich nicht wirklich zugehörig fühlte, obwohl alle so nett zu mir waren und es mir schwer fiele, ich selbst zu sein, eröffnete sich mir ein ganz neuer Blickwinkel, ohne, dass ich vorher bewusst darüber nachgedacht hätte.

Schwierig ist nur doof, wenn du nicht willst, dass es schwierig ist

Ich sagte, dass ich auch diese Phase des Eingewöhnens und die Rolle des Außenstehenden, des Beobachters, ganz interessant fände. Dass es spannend wäre, die verschiedenen Stadien des Eingewöhnens bewusst zu erleben, auch wenn sie oft schwer waren. Und tatsächlich war es auch so. Ab dem Moment, ab dem ich jegliche Erwartungen – sowohl die an mich selbst als auch an meine Außenwelt – fallen ließ begann ich alles eher wie einen spannenden Film zu sehen, ich fühlte mich wie ein Journalist, der die Dinge oft einfach nur beobachtet und detektivisch erkundet und nicht gleich analysiert und wertet. Und ich liebte es. Ich hörte auf zu warten, auf den Moment, in dem sich alles ändern würde. Stattdessen blieb ich einfach im JETZT, genoss, dass ich es gerade total doof finde jeden Tag Plumsklos putzen zu müssen, wo sie doch eh innerhalb 5 Minuten wieder eingestaubt sind. Genoss es, Liz ständig an allem und jedem rummäkeln zu sehen, genoss die Hochnäsigkeit von Georgia, genoss es, mich jede Früh aufs Neue aufzuregen, wenn um 6 Uhr der Wecker klingelte – und genoss es schließlich auch, komisch nebenbei zu stehen, wenn sich 2 andere Volunteers neben mir innig umarmten. Klingt jetzt viellicht ganz schön nach „man kann sich auch Dinge schön reden und der Realität nicht ins Auge blicken“, aber ich rede hier nicht von diesem leidenschaftlichen Genuss, den man zum Beispiel hat wenn man in sein Schoko-Croissant beißt, sondern von dieser bedingungslosen, liebevollen Akzeptanz für den gegenwärtigen Moment…..Jaja, immer wieder die gleiche Leier….lebe im Jetzt, und du wirst erwachen. Aber so ist es nun einmal. Jeder, ja verdammt JEDER Moment, und mag er noch so beschissen sein, kann aufregend und interessant sein. Sowohl Momente der Liebe, der Hingabe und des Reichtums als auch Momente des Hass, des Egoismus und der Armut. Und bevor du jetzt sagst „Doris, das ist echt totaler Schmarrn den du da von dir gibst, Hass und Egoismus sind nicht aufregend und interessant sondern die Pest der Menschheit!“ sage ich dir: „Probier’s einfach aus! Was hast du schon zu verlieren? Schlimmer kann’s eh nicht werden!“

Und so wuchs ich immer mehr in die Gemeinschaft hinein, bis ich mich irgendwann als genau so wertgeschätztes und geliebtes Familienmitglied fühlte wie die anderen. Also, um die Anfangsfrage zu beantworten: Ja verdammt, du darfst Dinge scheiße finden! Solange du sie bewusst scheiße findest.

Ich will keine Abenteuer!

 

 

Wie du herausfindest, was DU wirklich willst

Entscheidungen zu treffen kann manchmal ganz schön nervig sein und oft wünsch man sich insgeheim nochmal 12 zu sein, wo Mama und Papa für die meisten Entscheidungen zuständig waren und man selbst oft nichtmal entscheiden musste, was man heute anzieht oder was man zu Mittag isst. Hach, herrlich…Dabei kann der Akt der Entscheidungsfindung so viel Spaß machen! In diesem Artikel beschreibe ich, wieso – und gebe dir wertvolle Tipps mit auf den Weg, die zumindest mir beim Treffen von Entscheidungen sehr geholfen haben.

Content:

  • Wie du herausfindest, ob das, wovon du dachtest, dass es dein Weg ist, wirklich DEIN Weg ist
  • Was für ein Entscheidungstyp bist du?
  • Triffst wirklich DU deine Entscheidungen?
  • Fragen, die dir bei deiner Entscheidungsfindung helfen könnten
  • Trau dich, zu spielen
  • Gönn dir Pausen
  • Was deine Entscheidungen wirklich für deinen weiteren Lebensverlauf bedeuten

„Hast du Lust ein Rohkost-Retreat mitzuorganisieren – in Thailand?“ Jaaa maaan klaaaar! Was für ne Fraaage?! 😀 War damals meine Reaktion. Zu diesem Zeitpunkt war ich noch im Yogazentrum in Kalifornien und voller Feuer & Flamme für sämtlichen Schabernack. Ok. Das war ich eigentlich schon immer. Abenteuer, Neues erleben, verrückte Dinge tun. Schließlich ist mein Sternzeichen Schütze, der ja für seine Abenteuerlust bekannt ist. Punkt. Aus. Stigmata machen es einem so herrlich leicht Entscheidungen zu treffen. Alles hat halt seine Vor- und Nachteile.

Will ich lieber Langeweile?

Einen Monat später. Deutschland. Realität. Arbeit. Gewohnte Umgebung. Winter. Meinem Gemüt ging es überraschenderweise ziemlich gut und mein allejahrewieder-Winterbluse lies sich nur manchmal blicken. Und genau das war das Problem! So langsam stießen Fragen in meinen Kopf, ob ich denn überhaupt Deutschland nach so kurzer Zeit schon wieder verlassen will. Ob ich mich schon wieder einer komplett neuen Umgebung aussetzen will – noch dazu war ich noch nie in Asien! Hab ich zur Zeit wirklich Bock auf Abenteuer, auf Kulturschocks, auf das Unbekannte, auf Wochen – oder vielleicht sogar Monate, in denen kein Tag wie der andere sein würde? Angst stieg in mir auf. Denn so ein Gefühl kannte ich bis dato noch nicht. Eigentlich war ich doch immer diejenige, die immer weg wollte, raus in die Welt, Neues entdecken, sich schwierigen Situationen aussetzen, täglich neue Menschen kennenlernen…Ziemlich lange schwang dieses Thema so in meinem Alltag mit und ich versuchte es immer ein bisschen von mir wegzudrängen. Doch mit der Zeit erlaubte ich mir mehr und mehr, dass ich mich jederzeit umentscheiden könne. Was etwas ganz Neues für mich war. Denn wenn ich früher eine Entscheidung getroffen hatte zog ich sie in den allermeisten Fällen bis zum bitteren Ende durch, auch wenn sich meine Vorstellungen und Ziele teilweise komplett verändert hatten. Ich wollte niemandem durch meine Umentscheidung Schwierigkeiten bereiten, wollte nicht eine von denen sein, die erst große Versprechungen macht und diese dann nicht hält. „Aber verdammt nochmal, ich DARF mich umentscheiden! Wer hat hier die Zügel in der Hand?“

Ich habe ein offenes Herz….chakra

Wer meine vergangenen Posts gelesen hat, merkt schnell, dass das Thema „Entscheidungen treffen“ gerade ziemlich groß bei mir ist. Und ich finde es zur Zeit unglaublich spannend verschiedene „Techniken“ auszuprobieren. Eine Technik, die mir gleichzeitig mega viel geholfen hat, aber mir auch erstmal irgendwie noch mehr Schwierigkeiten bereitet hat, war ein weißer Rat von Simon, einer der Volunteers im Yogazentrum in Kalifornien, in dem ich letzten Herbst war. Er hat mit mir einen Human Design Test gemacht. Ich werde hier jetzt nicht ausführlich erklären, was das ist, weil ich mich selbst noch nicht ausführlich genug damit beschäftig habe, zumindest so viel kann ich dazu sagen: es ist eine Methode zur Persönlichkeitsanalyse und verbindet moderne DNA-Analyse mit dem Wissen des I Ging, ein uraltes philosophisches System aus dem alten China. Jedenfalls – nachdem Simon meine Geburtsdaten in ein System eingegeben hat, spuckte dieses diverse Daten über mich aus (wäre eigentlich auch eine perfekte Tarnung für die NSA, oder?), unter anderem, dass ich ein offenes Herzchakra habe. AHA! Klingt eigentlich ziemlich cool oder?

Komm lass uns spielen

Ein offenes Herz….chakra. Bis heute habe ich mich weder intensiv mit offenen Herzen noch mit Chakren beschäftigt und ich konnte mit dieser Erkenntnis so gut wie gar nichts anfangen. Simon erklärte es mir aber ganz grundschulgerecht: „Es bedeutet, dass du Entscheidungen eher emotional triffst. Wenn dich also heute jemand fragt, ob du Bock hast nächste Woche mit ihm auf nen Trip zu gehen, und du erst mal total Feuer und Flamme dafür bist, dann bist du in einem emotionalen Hoch. Wenn du aber nochmal ne Nacht drüber schläfst kann das ganze morgen schon ganz anders aussehen. Bedenken steigen in dir auf und du sagst ihm doch lieber nicht zu. Dann bist du in einem emotionalen Tief. Warte also, bis das Pendel in der Mitte angelangt ist und triff dann die Entscheidung.“ Das war eigentlich die erste wirkliche Einladung für mein Unterbewusstsein, sich mit dem Thema Entscheidungen näher zu beschäftigen. Ich unternahm erste Versuche um diese neue Art der Entscheidungsfindung zu testen. Inzwischen – also ca 5 Monate später – bin ich wieder um einige Erfahrungen schlauer und kann sagen: Fürs erste „eingrooven“ ist diese Technik echt gut. Ich erlaube mir nun ganz bewusst, mir für Entscheidungen mehr Zeit zu lassen und diese Zeit auch produktiv zu nutzen indem ich meinen Gedanken intensiver nachspüre und mir nicht ständig irgendwelche künstlichen Gefühle bastle um die eine Entscheidung, die ich Anfangs für richtig hielt, aufrechtzuerhalten. Traue dich also einfach dich selbst dazu einzuladen, verschiedene „Techniken“ auszuprobieren. Einfach damit zu spielen, wie du irgendeine Wahl triffst und das ganze eher als journalistische Recherche zu betrachten.

Look at me – I have a super exciting life!

Oftmals sind die Entscheidungen die wir treffen, gar nicht primär UNSERE Entscheidungen, sondern wir lassen uns ganz schnell von außen beeinflussen. Das geschieht nicht unbedingt durch direkte Einmischung von irgendwelchen Personen in deinem Umkreis, sondern es genügt oft schon der Gedanke, wie andere reagieren WÜRDEN, wenn man diese oder jene Entscheidung träfe. Nach außen hin will man ja irgendwie ein möglichst spannendes Leben präsentieren und Plattformen wie Instagram, Facebook & Co. geben ihr bestes um dich in dieser Repräsentation zu unterstützen. Da wird es schwierig, einfach bei sich selbst zu bleiben beziehungsweise sich erst mal überhaupt bewusst zu machen, von was man sich alles beeinflussen lässt. Das soll jetzt nicht heißen, dass du nie wieder jemanden um Rat fragen sollst, wenn du vor einer Entscheidung stehst, denn deine Mitmenschen sehen die Dinge oft von einer ganz anderen Perspektive und können dir hilfreiche Inspirationen geben. Dennoch ist es meines Erachtens ultra wichtig, bewusster zu spüren, wann man von etwas beeinflusst wird und wann das Gefühl aus deinem ursprünglichen Wesen stammt. Ich möchte dir hierbei eine schöne passende Übung mitgeben, die dir dabei helfen könnte, besser auf dich selbst zu hören.

Fragen über Fragen

Wenn du also vor einer großen Entscheidung stehst, dann beantworte die folgenden Fragen: (Diese Fragen habe ich jetzt erstmal nur für Entscheidungen formuliert, in denen du nicht vor mehreren Optionen stehst sondern dich nur FÜR oder GEGEN etwas entscheiden könntest. Wenn du vor einer Entscheidung stehst, wo du dich zwischen zwei oder mehreren ziemlich gleichwertigen Dingen entscheiden musst, also zum Beispiel WELCHEN Studiengang du wählen sollst, dann kannst du die Fragen gerne dementsprechend umformulieren.)

1) Was war mein allererster Impuls, als die Entscheidung zum ersten mal in mein Leben kam?

2) Wie habe ich mich am nächsten Tag gefühlt? Was waren meine Ängste und Sorgen, die mit der Entscheidung einhergingen?

3) Welche positiven Dinge würde die Entscheidung mit sich bringen?

4) Was würde wahrscheinlich passieren wenn ich mich DAGEGEN entscheiden würde?

5) Für was würde ich mich entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde?

Du kannst diese Fragen mit so langen Texten beantworten wie du möchtest. Schreibe einfach alles nieder was dir einfällt. Schreiben hilft oft wahnsinnig, Licht ins Dunkel zu bringen und deinem Gedankenwirrwarr Struktur zu verleihen. Ich schreibe ja auch nicht einfach für euch, sondern in erster Linie für mich 😀

Entscheidungsurlaub

Ein nächster Schritt wäre dann, von der ganzen Nummer erstmal Abstand zu nehmen. Beschäftige dich mit anderen Dingen, unternimm was mit Freunden, lass einfach erstmal los von allem. Und das gerne auch für 2-3 Tage oder länger. Und dann schau dir die Fragen und deine Antworten darauf nochmal an. Fühle dem ganzen nochmal nach. Ergeben die Antworten noch Sinn? Würdest du immer noch die gleichen geben? Ja? Nein? Vielleicht? Ich weiß, manchmal fühlt es sich so an, als wäre es eine Never-Ending-Story. Und mehr als dir diese Tipps an die Hand zu geben, kann und will ich auch nicht. Denn die Verantwortung trägst DU alleine!

Mach dir letzten Endes bewusst, dass keine Entscheidung der Welt dein Leben zerstören wird, denn du kannst jederzeit Kursänderungen vornehmen und alles nochmal auf 0 setzen. Wirklich! Vertraue dir in dieser Sache! Und dann spiele einfach mit dieser großartigen Macht und hab‘ Spaß!

In diesem Sinne: Viel Spaß bei deiner Entscheidungsfindungsreise!

Du willst wissen, wieso ich mich letztendlich doch für Thailand entschieden habe? Darum wird es in meinem nächsten Blog-Post gehen.

Der besondere Kick im Wartezimmer

 

Ständig neue Impulse, neue Abenteuer, ständig neu neu neu. Das Verlangen nach dem besonderen Kick ist groß. Doch wieso haben wir es überhaupt? Wie können wir es stillen? Und brauchen wir es tatsächlich?

Content:

  • Wieso alles was du suchst universell ist
  • Wieso man auch seine Probleme lieben sollte
  • Wieso du alles bekommst was du willst – überall
  • Wieso wir unsere Erwartungen runterschrauben sollten – und dann alles eigentlich ganz einfach ist

Alles ist überall

„Eigentlich weißt du es doch schon.“, riet mir damals Marielle. Mit „es“ meinte sie die Entscheidung. Entweder in Deutschland bleiben, nicht recht wissen was tun, Job suchen, neue Erfahrungen sammeln, die nicht unbedingt ganz oben auf der Erfahrungsliste standen, oder nochmal raus in die Welt, reisen, entdecken, Menschen, Kulturen, Städte, Wildnis, mich selbst. Das lustige ist ja, dass man all diese Dinge überall entdecken kann. Denn Menschen, Kulturen, Städte und Wildnis gibt es überall. Und ich bin sowieso immer da. Nur hat man das Ganze Zuhause halt in abgeschwächter Form. Brauchen wir immer die Extreme? Wo finden wir den besonderen Kick? Viele Menschen suchen den ja zum Beispiel bei Jochen Schweizer, dem Platzhirsch für Erlebnisreisen.

Auch Probleme haben ihre Daseinsberechtigung

Gerade sitze ich auf meinem Bett im Bungalow mitten im Jungle, vor mir ein wunderschöner Ausblick auf – grüne Bäume und Palmen. Ganz fern am Horizont ist das Meer zu erkennen. In meinen Ohren dudelt Musik. Und ich bin so unbeschreiblich glücklich…ok ich denke bei dieser Umgebung fällt es einem nicht besonders schwer, derartige Glücksgefühle herbeizurufen. Doch ich könnte jetzt auch eine Liste an Problemen aufzählen. Dass ich nicht weiß wie es in Deutschland weitergeht, dass ich keine finanzielle Einkommensquelle habe, dass ich keinen günstigen Rückflug finde, dass ich nicht weiß wie ich meine Krankheit heilen kann, ganz zu schweigen von Problemen mit Menschen in meinem Umfeld…doch egal wie sehr ich gerade versuche, mich von diesen „Problemen“ runterziehen zu lassen, es klappt nicht (mehr). Ich nehme sie an und lass sie genau so existieren wie mich selbst auch. Sie haben ihre Daseinsberechtigung. Und sie werden auch nicht verschwinden, wenn ich einen Bungee Jumping Sprung bei Jochen Schweizer buche.

Du bekommst alles überall

Ok… eigentlich wollte ich jetzt darüber schreiben wie es damals für mich war, diese Entscheidung zu treffen – ob ich in Deutschland bleibe oder nach Thailand fliege. Doch ich glaube dieser Artikel geht doch in eine andere Richtung. Ich hab‘ mich auch ein bisschen vor dem Schreiben dieses Themas gedrückt, einfach deswegen, weil es schon so sehr in der Vergangenheit liegt. Natürlich stehe ich auch heute noch vor kleinen und größeren Entscheidungen und manchmal denke ich, ich bin in Sachen Entscheidungsfindung genau so weit wie vor ein paar Monaten. Doch eins ist mir gerade besonders klar geworden, als ich die Frage „Wo finden wir den besonderen Kick“ in meine Tastatur getippt habe: Bevor wir eine Entscheidung treffen, sollten wir uns darauf besinnen, welcher erste Impuls der bevorstehenden Entscheidung zu Grunde liegt. Was hat uns dazu bewogen, darüber nachzudenken etwas eventuell zu tun? Denn oftmals geht es ja um Bedürfnisbefriedigung. Wir fragen uns: „Was will ich?“, also welches Bedürfnis soll mit der auf die Entscheidung folgende Tat befriedigt werden. Das ist auch auf keinen Fall zu kritisieren. Jedoch wird mir immer mehr bewusst, dass ich für viele Bedürfnisse gar nicht so viel Aufwand betreiben muss. Ich merke immer mehr, wie ich alles was ich möchte einfach überall bekomme. Denn alles schlummert bereits in mir. Und da wären wir wieder am Anfang dieses Artikels – ich bin immer da. Ok, manchmal ist mein Geist auch woanders als mein Körper, wenn ich zum Beispiel beim Zahnarzt im Wartezimmer sitze und ein Geo-Heft durchblättere bin ich schnell in die grandiosen Landschaften der Fotostrecken eingetaucht. Dann habe ich das Bedürfnis diese Freiheit, Glückseligkeit und Unbekümmertheit, die ich hätte wenn ich mitten in dieser Bergkulisse stünde, zu fühlen – zumindest glaube ich, dass ich dort diese Gefühle hätte.

Schraube deine Erwartungen runter

Geht sowas auch im Wartezimmer beim Zahnarzt? Lasst es uns ausprobieren! Neben der Tatsache, dass ich schon seit geraumer Zeit nicht mehr beim Zahnarzt war, glaube ich zu wissen, dass sowas ÜBERALL geht! Jaaahaaa! Geht! Geht aber eben paradoxerweise nicht, wenn du dir ständig vorstellst wo anders zu sein, sondern wenn du genau da bist wo du jetzt auch mit deinem physischen Körper bist! Leben im Jetzt und so…ich kann es nicht oft genug predigen. Meditation findet nicht nur in deinem Wohnzimmer vor deinem Altar statt, sondern überall. Ich habe gerade nach dem Ursprung des Wortes „Meditation“ gegoogelt und bin doch ein wenig über seine Einfachheit überrascht. Sowohl im lateinischen wie auch im griechischen Ursprung heißt es nichts anderes als „nachdenken, nachsinnen, überlegen.“ Wow, da hat sich der Begriff aber ganz schön weiterentwickelt! Aus NACHsinnen wurde BEsinnen und die meisten streben mit Meditationsübungen einen höheren Bewusstseinszustand an. Vielleicht sollten wir unsere Erwartungen ein wenig runterschrauben. Was wäre denn, wenn uns einfach mal das „sein“ genügt? Sei einfach. Sei im Moment. Sei du. Dein ursprüngliches Wesen. Spüre nicht einfach nur die Leichtigkeit. SEI die Leichtigkeit. Sei die Unbekümmertheit, Sei die Glückseligkeit und die Freiheit. Egal ob auf dem Berg oder im Wartezimmer des Zahnarztes. Und dann hast du ihn gefunden – den besonderen Kick. Das verspreche ich dir!

Was aber, wenn ich den besonderen Kick endlich habe und dann feststelle, dass ich ihn gar nicht will? Dass ich einfach nur Beständigkeit, Routine und Vertrautheit will? Darum geht es in der nächsten Episode!