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  • Doris
    Vernebelte Weiten Foto by www.nicolaodemann.comOft sehen wir die Spitze des Berges nicht, den wir gerade besteigen. Manchmal sehen wir nicht mal mehr den Weg, der hinter uns liegt. Wir erfahren uns nur auf diesem ganz kleinen Teil, auf dem wir jetzt im Moment stehen. Ein winzig kleiner Ausschnitt, der für uns in diesem Moment die ganze Welt bedeutet. Wir erfahren uns im nebligen Dickicht aus Schichten feinster Projektionen und Glaubenssätzen. Manchmal ist der Nebel so
  • Doris
    Spätestens seit meinem Kinobesuch im neuen Joker ist mir dieser Text ein großes Anliegen. Gleichzeitig sind da Wiederstände. Wiederstände, die aus der Angst produziert sind, dass das Ausformulieren dieser Gedanken noch einige neue Schattenseiten meines eigenen Humors aufzeigen wird. Na dann mal ran an den Speck. Humor ist ein großartiges Werkzeug. Wir können durch Humor sehr schnell Verbundenheit zu anderen Menschen herstellen. Lachen verbindet. Wir können uns aus unserem eigenen alltäglichen Drama rausholen, indem wir
  • Doris
    Wie oft fühlst du dich einem Menschen wirklich nahe, wirklich verbunden? Wie oft fühlst du dich dir selbst wirklich nahe, wirklich verbunden? Als ich erlebte, wie sich echte Nähe und Verbundenheit anfühlt, ist mir bewusst geworden wie lange ich doch im Schneewitchenschlaf gefangen war und es nicht merkte. Zumindest nicht bewusst. Mein Unterbewusstsein schrie die ganze Zeit lauthals, dass es Nähe braucht. Doch wie oft hören wir das eigentliche Bedürfnis gar nicht und missinterpretieren das
  • Doris
    In spiritueller Selbstentwicklung wird viel vom inneren Kind geredet. Wir sollen unser inneres Kind kennenlernen um die ungestillten Bedürfnisse aufzudecken und zu lernen, wie wir sie ihm – dem inneren Kind – nachträglich schenken können. Doch auch unser innerer Teenager steckt noch in uns, mit großem Durst nach Aufmerksamkeit und nichtausgelebten Gefühlen. Mit diesem Text möchte ich dich einladen, auch dieser Lebensphase wieder öfter zu begegnen – dem trotzigen, verunsicherten Teenie in dir. Um durch
  • Doris
    Bildquelle: Instagram/cigarettesandkale   Ich wusste nicht, wie verletzlich ich eigentlich bin. Da war diese Hülle, dieser Panzer, der den Kern schützte. So sehr schützte, dass er fast keine Luft mehr bekam. Und langsam verkümmerte, runzlig und ausgezehrt wirkte. Wer will schon sowas sehen? So etwas Verkümmertes und Verrunzeltes. Niemand. Vor allem nicht ich selbst. Wenn der Panzer bricht Nun, ganz tot war dieser Kern dann doch noch nicht. Und so hegte er den Wunsch, dass

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