Das Leuchten der Finsternis

Zwischen Erstarrung und Exzess. Wie traumatisiert sind wir wirklich?

Über die hippe Traumaszene, Traumata aus systemischer Sicht und Trauma in der Körperarbeit

Butoh geht tief. Es ist der „Tanz der Finsternis“. Es geht tief in die Finsternis unseres Daseins. Und genau in dieser Finsternis liegen so große Kräfte, die, wenn sie ein höheres Bewusstsein erlangt haben, solch großartige und von Liebe durchtränkte Motoren sein können. „Der Weg in die Dunkelheit war ein Weg in den liebenden, vitalen, dunklen Schoß der Mutter.“ schreibt Jeanne Ruland in einem ihrer Rauhnächte-Bücher. Und vor genau dieser Dunkelheit fürchten sich so viele Menschen. Die Geburt ist unser erstes Trauma (von Traumata im Mutterleib abgesehen). Wir werden herausgerissen, aus diesem wohlig finsteren Stübchen und reingeschmissen in einen rießigen, kalten Raum – bestenfalls mit krankenhaustypischem Neonröhrenlicht.

Und gleichzeitig wissen wir schon im Mutterleib: Diese Reise kann nicht ewig so weitergehen – wir wollen das Licht entdecken. Unsere Neugier, die Gier nach Neuem, treibt uns an. Manchmal glaube ich, sind Ängste nur dazu da, um sie zu überwinden – und dieses exstatische Gefühl der persönlichen Grenzüberschreitung zu erleben.

So auch soll wohl der Umgang mit Trauma eines der großen Rätsel unserer zivilisierten Menschheit sein, dem es sich zu stellen gilt. Wir sollen wohl genau diese Erfahrung machen, das primitive „Abschütteln und Auszittern“ der Traumaenergie zu verlernen und zu erfahren, wie es ist, dies über das VERSTANDene Bewusstsein wieder zu erlangen.

Das Geschäft mit dem Trauma

Auch im Bereich Trauma gibt es ein „Geschäft“. Menschen verdienen Geld damit. Das Wort „Trauma“ ist zu einem Modewort in der spirituellen Szene geworden. Wir treffen uns in geselliger Runde, um unsere Traumata aufzulösen. Wir gehen zu Schamanen, um uns unser Trauma raustrommeln zu lassen. The show must go on. Und das Trauma, dieser Schlawiner, ist ein herrlicher Antreiber, um uns und unsere Umgebung bei Laune zu halten. Wer schon mal am eigenen Laibe erfahren hat, wie es sich anfühlt, diese starre Traumaenergie rauszuschütteln, wenn der ganze Körper zittert, Tränen einfach nur so fließen, Schreie einfach nur so schreien, und das gesamte System bebt, wie ein Vulkan, von dem alle Welt glaubte, dass er erloschen sei, der weiß wie geil und befreiend sich das anfühlt. Ekstase in ihrer reinsten Form. Da kann man schon mal süchtig danach werden. So übernehmen wir auch gerne mal Traumata von unseren Ahnen – da gibts dann noch mehr auszuschütteln. Und das immer wieder. Und wieder. Und wieder. Wie sehr füttern wir durch unser Trauma unser exzessives Konsumverhalten? Sind wir immer noch gefangen im schüchternen Kind, das sich nicht traut zu kommunizieren, welche Art von Berührung es will und legen uns deshalb auf die Massagebank eines Körpertherapeuten, um uns an unserer Ausweglosigkeit zu ergötzen? Letztenendes ist ein feststeckendes Trauma, auch „nur“ feststeckende Energie. Eine Bewegung, die nicht zu Ende geführt wurde. Eine noch offene Gestalt, die geschlossen werden möchte.

Übernommenes Trauma

Lautes Getöse entspringt aus den schattigen Errungenschaften unserer Vorfahren. Es ist so laut, dass wir es nicht mehr hören. Es schallt nur so durch uns durch, schneller als es unser Bewusstsein erlaubt. Doch es vibriert stets in uns – hört nicht auf nach Aufmerksamkeit zu schreien. Unverständlich rauscht es durch unsere Gedärme. Und wir ziehen uns zusammen. Erschrecken vor seiner Gewalt-igkeit. Doch wir wollen antworten auf diese Gewalt – wollen nicht Opfer bleiben – und schlagen um uns und in uns herum. Und wir treffen. Uns. Doch wollten wir es eigentlich aus uns herausprügeln. Es klappt nicht, doch wir schlagen weiter. Schlagfertig verteidigen wir unseren eigenen Täter. Die Schläge sind fertig, schon bis zur Perfektion vorbereitet, auf dem goldenen Teller serviert. Und lassen wir den Teller fallen, zerbricht alles in tausend Teile – und mit ihm auch wir. Unsere aufgeschlagene Identität.

Diese Ausweglosigkeit ist oft ein Zeichen für Traumaenergie, die du von einem deiner Ahnen übernommen hast. Wenn du schon mehrere Traumatherapien hinter dir hast und das gleiche Gefühl dennoch immer wieder aufploppt, dann kann es durchaus der Fall sein, dass du diese bestimmte Energie von einem deiner Eltern, Großeltern oder nocht weiter zurückliegend, übernommen hast. Aus (Bindungs)liebe zu deinen Eltern, aber auch aus ganz simplen egoistischen Gründen (weil du dafür sorgen wolltest, dass deine Eltern voll und ganz für dich da sind), hast du versucht, ihnen dieses „Problem“ abzunehmen. Du warst ja noch so voller kindlicher bedingungsloser Liebe und warst überzeugt, dass du es besser tragen kannst, als deine Mama oder dein Papa.

Leider jedoch, kann niemand das eigene Schicksal so gut tragen, wie der, bei dem es entstand. „Das eigene ist leicht, nur das fremde überfordert.“, heißt ein Grundsatz im Systemischen. So also musst du lernen, was es bedeutet, etwas Fremdes zurückzugeben und damit einen (großen) Teil deiner Identität aufzugeben. Fremdtraumata können so weit gehen, dass eine ganze Gesellschaft sich in diese Traumaenergie einschwingt, obwohl niemand oder nur wenige etwas Traumatisches erlebt hat/haben.

Wiedererlebtes Trauma aus Bindungsliebe

Neben dem „übernommenen Trauma“, also ein Trauma, von dem wir denken, dass wir es erlebt haben, aber tatsächlich nur die Energie dieses Erlebnisses in uns tragen, gibt es aus systemischer Sicht die Dynamik, dass wir tatsächlich etwas Traumatisches erleben. Oft begeben wir uns aber in so eine Situation ebenso aus BIndungsliebe. Nämlich weil einer unserer Elternteile schon vor uns ein ganz ähnliches Trauma erlebt hat und wir uns durch das gleiche Erleben besser mit ihm verbinden können. „Schau Mama, ich habe das gleiche erlebt wie du. Wir sitzen im selben Boot.“ Es ist also auch eine Dynamik, die aus Bindungsliebe entsteht.

Doch ganz egal, ob es ein fremdes oder unser eigenes Trauma ist, der Körper trägt es in sich und ist in seiner Bewegungsfreiheit erheblich eingeschränkt. Wenn sich der Körper in einer Starre befindet, so kann auch die Emotionalität und die Seele sich nicht mehr frei bewegen – schließlich ist der Körper unser primärer Übersetzer für unsere seelischen und emotionalen Bedürfnisse. Es kann weder etwas nach außen gebracht werden, noch kann etwas nach innen dringen. Vielleicht erlebst du sogar, dass du dich trotz regelmäßiger körperlicher Berührung, zum Beispiel kuschlen, Sex oder Massage, ausgehungert fühlst. Dass sich dein Körper trotzdem vereinsamt einfühlt. Dass er innerlich die ganze Zeit schreit.

Der Hunger nach Berührung – und die Verzweiflung nichts zu Fühlen

Wenn sich das System im Schock befindet, kann Berührung nicht oder nur in sehr geringem Maße stattfinden. Das System befindet sich immer noch mittendrin im Trauma-Prozess. Das befreiende Abschütteln und Auszittern hat nicht stattgefunden. So ist der Körper einfach nicht bereit für Kontakt von außen. Ganz im Gegenteil – das System ist immer noch in Habacht-Stellung, weil es denkt, dass es noch in Gefahr ist.

So ausgehungert sind wir, dass wir uns nach jedem Kontakt ergötzen, notfalls auch der Schlag auf den Po. Oh, ist es nicht schön, sich zumindest in diesem Moment des Schmerzes lebendig zu fühlen?

Wie sehr manche Menschen aus ihrem Körper (oder an bestimmten Körperstellen) herausgetreten sind, erfahre ich vor allem in meinen Abdominal-Massagen. Bei vielen ist der Bauch die intimste Stelle. So viel Scham, so viel Rückzug ist dort abgespeichert. Kein Wunder, befinden sich dort auf engstem Raum all unsere Organe, die unser Überleben sichern. Viele Klienten verkriechen sich schon beim reinen Handauflegen auf den Bauch in ihren gewohnten, wohlig nebligen Traumaraum. Darin dann da zu bleiben und sich nicht in dieses weiche Wolkengebilde aus traumatischer Dissoziation mitreinzubegeben ist für mich ein gleichwohl fordernder und tief berührender Prozess. Auch für die Klienten ist es gleichermaßen befremdlich und bewegend zugleich. Was dann geschieht, sind meist sehr kraftvolle Prozesse des wieder-lebendig-werdens.

Auch ich sehe rückblickend, wie wenig ich früher bei einer „normalen“ Massage, oder auch bei intimen sexuellen Berührungen, empfangen konnte. Mein Körper war einfach in dieser Starre gefangen. „Je stärker die Berührung, desto besser“, war meine Devise. „Dieser Körper muss doch verdammt nochmal was spüren!“
Bis ich in einem Seminar meine erste Trauma-Ausschüttung erfuhr. Mein Gegenüber berührte meinen Rücken mit seiner Hand. Diese hatte nichtmal kompletten Körperkontakt mit meinem Rücken. Sie schwebte lediglich ein paar Millimeter darüber. Es war eine unheimlich achtsame Berührung. Erst fühlte es sich an, als würden Ping-Pong Bälle in meinem Körper hin- und her fliegen. Dann fing ich immer mehr an zu zittern, später kamen Tränen dazu. Ich hatte zu diesem Zeitpunkt Null Plan von Körperarbeit, geschweige denn von gestalttherapeutischer oder systemischer Arbeit. Ich habe mich wie ein rohes Ei in dieses Seminar begeben. Dieses Erlebnis werde ich nie vergessen. Seitdem gibt es kein zurück mehr. Kein zurück mehr in den Nebel der Kontaktlosigkeit. Mal schnell, mal langsam, doch immer mit der Willenskraft zur Lebendigkeit. Und diese Lebendigkeit kann überall stattfinden. Sowohl im Traumaseminar als auch im Wartezimmer.

Nähe und Angst

Wie oft fühlst du dich einem Menschen wirklich nahe, wirklich verbunden? Wie oft fühlst du dich dir selbst wirklich nahe, wirklich verbunden?
Als ich erlebte, wie sich echte Nähe und Verbundenheit anfühlt, ist mir bewusst geworden wie lange ich doch im Schneewitchenschlaf gefangen war und es nicht merkte. Zumindest nicht bewusst. Mein Unterbewusstsein schrie die ganze Zeit lauthals, dass es Nähe braucht. Doch wie oft hören wir das eigentliche Bedürfnis gar nicht und missinterpretieren das Schreien. Doch wenn wir unserer Sensibilität nur ein klitzekleines mehr Achtung, mehr Würde und mehr Wertschätzung geben, sie zu Wort kommen lassen, wird ganz schnell klar, was gebraucht wird.
Stattdessen schämte ich mich dafür, einfach nur Nähe zu brauchen. Einfach nur eine Umarmung und eine Kuscheleinheit zu brauchen. Einfach nur ein warmes Stück Haut auf meiner eigenen zu spüren. Was verursacht weniger Scham und stillt den Durst nach Nähe zumindest oberflächlich? Sex. Und so benutzte ich Männer – und sie benutzten mich – um einander Nähe zu geben. Dass aber Sex, eine der tiefsten Verbindungen die zwei Wesen miteinander eingehen können, etwas derart heiliges ist – denn es schafft neues Leben – und demnach mit großer Würde und Achtung behandelt werden sollte, ist in der heutigen Gesellschaft vollkommen in Vergessenheit geraten. Ich benutzte ein derartiges Heiligtum um meinen Durst nach Nähe und Zuneigung nicht zeigen zu müssen. So entfernte ich mich Stück für Stück von meiner Ursprünglichkeit und Reinheit und schuf ein sexuelles Wesen, das in kauf nahm, all die Ekstase, die es durch Sexualität erfahren hätte können, aufzugeben, nur um oberflächliche Nähe zu produzieren. Und all das, weil Scham und Verletzlichkeit im Vordergrund stand. Meine Maske zu verlieren, mich völlig entblößt und ohne jeglichen Schutz zeigen zu müssen, ja fast meine komplette, mühsam aufgebaute, Pseudoidentität stand auf dem Spiel. Mein schauspielerisches Talent beim Sex war grandios. Locker hätte ich als Pornodarstellerin durchgehen können. Grazil bewegte ich meine Hüften, aphrodisierend stöhnte ich ihm ins Ohr, von devoter Stärke durchtrieben  schrie ich, dass er mich schlagen soll, über meinen Rücken kratzen soll, mich benutzen soll. Auch darin war, im Innersten, die reine, leuchtende Lust erstrahlt. Doch primär war es die Unsicherheit, die ich damit zu überdecken versuchte.

Wir betrauern oft den „Verlust von Nähe“ in unserer Gesellschaft. Wir sind schnell dabei, mit Fremden ins Bett zu gehen, haben aber eine Abneigung dagegen, emotional berührt zu werden. Als wir die Sitte der Berührung als Weg, mit Gott in Kontakt zu kommen, verloren haben, fingen wir an, uns für unsere natürlichen Triebe zu schämen und uns noch für unsere Phantasien schuldig zu fühlen.
Wir fürchten uns vielleicht deshalb so sehr davor, uns in Ekstase zu verlieren, weil damit ein Kontrollverlust einhergeht. Hingabe ist etwas, das unsere Kultur nicht fördert, noch nicht einmal die Hingabe an das Göttliche. Hingabe an das Göttliche bedeutet, uns aus unseren wohldefinierten Rollen und Welten in das Reich der Götter zu begeben, wo alles möglich ist und nichts erklärt wird. Wir haben keinerlei Vorstellung ,was uns erwartet, und deswegen fürchten wir uns. Wie der Dichter T.S. Eliot in Mord im Dom sagte, fürchten wir „die Hand am Fenstergriff und das Feuer im Dachstuhl…weniger als die Liebe Gottes“. Würden wir Ekstase, die Liebe Gottes, wirklich erfahren, hieße das, dass wir uns für tiefgreifende Veränderungen öffnen, und dazu sind wir nicht bereit. Wir rennen dem Sex hinterher, wieder auf der Jagd nach Gott, machen aber häufig unmenschliche, minderwertige dionysische Erfahrungen. Ein minderwertiger Dionysos, der in der Sexualität seinen Ausdruck findet, ist schrecklich anzuschauen. Statt des Liebesspiels erleben wir eine Vergewaltigung oder einen völlig seelenlosen sexuellen Akt. So wie wir versuchen, unseren Kopf vom Rest unseres Körpers abzutrennen, haben wir versucht, die Sexualität aus unseren Leben zu verbannen. Wir haben Sexualität ein eigenes Ghetto errichtet. Hier glitzert und spielt in dunklen Stunden das seine Musik, was im 20. Jahrhundert als sexuelle Hemmungslosigkeit gilt. Unsere sexuelle Sprache ist sehr energiegeladen, aber diese Energie strebt nicht aufwärts. Wir sagen, „kommen wir zur Sache“, „bringen wir es hinter uns“, „besorg’s mir“. Diese Ekstase auf unterster Ebene hält uns gerade so am Laufen, aber sie führt uns nicht zur Transzendenz.

Um unsere Schuldgefühle zu ertränken und die Stimmen zu übertönen, betäuben wir uns mit Alkohol und Drogen, und die Ironie dabei ist, dass diese Mittel in anderen Zeiten göttliche Sakramente waren, die eingesetzt wurden, um uns zu göttlichen Visionen zu verhelfen. Ohne die heiligen Rituale, unser Bedürfnis nach Dionysos auszudrücken, können wir es nur symptomatisch zeigen: in Form von Drogenmissbrauch, Belästigung von Kindern und häuslicher Gewalt, Raubüberfällen, Kriegen, Terrorismus und Wahnsinn.

Auf dem Weg zur Frau

In spiritueller Selbstentwicklung wird viel vom inneren Kind geredet. Wir sollen unser inneres Kind kennenlernen um die ungestillten Bedürfnisse aufzudecken und zu lernen, wie wir sie ihm – dem inneren Kind – nachträglich schenken können. Doch auch unser innerer Teenager steckt noch in uns, mit großem Durst nach Aufmerksamkeit und nichtausgelebten Gefühlen. Mit diesem Text möchte ich dich einladen, auch dieser Lebensphase wieder öfter zu begegnen – dem trotzigen, verunsicherten Teenie in dir. Um durch mehr Würde und Achtung gegenüber diesem Anteil die Lust des Erwachsenseins zu erfahren.
Als Bonus gibts noch eine Portion metaphysikalischen Weitblickkram 😉

Bildquelle: instagram/artbillylikes, Artist unbekannt

 

Taub. Alles war taub. Berührungen ließen mich unberührt. Rührend war lediglich meine Selbstdarstellung. Hatte ich überhaupt jemals meine Sexualität erforscht? War ich jemals ein Teenager, ein Mädchen, auf dem Weg zur Frau, nicht so recht wissend wie es sich beim Sex, oder allgemein in der Gegenwart von Männern, Jungs, verhalten soll? Das unsicher war, ob es das richtige tat, das erst ganz viel Vertrauen brauchte bis der Mann mit ihr schlafen durfte? Oder habe ich schon von Anfang an eine Rolle gespielt? Wohl eher letzteres. Ich suchte mir die der halb-devoten, halb-masochistischen Frau aus, die auch mal auf Schmerzen steht und gerne experimentiert. Auch mal was Verrücktes und Verruchtes macht. Auch mal gerne über ihre Grenzen geht. Weiß, wie sie die Männer um den Finger wickelt. Weiß, wie erotisierend sie sein kann. Doch eigentlich war hinter dieser Rolle ganz viel Unsicherheit. Selbstbewusstes Auftreten bei absoluter Ahnungslosigkeit. Nicht nur eine Devise, die uns im Berufsalltag beigebracht wird.

Dein Körper vergisst nicht

Wenn es da nicht noch diesen Funken an Erinnerung meiner kindlichen Ekstase in meinem Körpergedächtnis gäbe, wäre ich wohl tatsächlich so naiv gewesen und hätte geglaubt, dass das alles war, was man an sexueller Lust hätte erfahren können. Doch irgendwas in mir schrie immer lauter „Hey, Stopp! Hör auf dich selbst zu verarschen! Das ist nicht Fantasia Land! Das ist ne Sackgasse! Du bist nicht die, die du spielst. Es gehört noch so viel mehr zu dir!“.

Aber…wo ist denn nun der prinz, der mich WACHKÜSSt?

Nun hörte ich diese Stimme schon sehr lange. Wusste aber nicht welchen Weg ich stattdessen gehen soll. Ja, verdammt nochmal, was soll ich denn sonst tun?  Ich will doch einfach nur Lust spüren, ist das denn zu viel verlangt? Kann das denn so schwer sein? Ich meine, ich bin doch schon total locker und offen und lasse mich fallen und so. Und wieso ist denn da kein Mann, der einfach nur spürt – SPÜRT – was ich brauche, der mich von meinem Leid erlöst, der meine sexuellen Blockaden heilt, der nicht nur auf seine eigene Geilheit bedacht ist, der mich nicht verdutzt und erschrocken ansieht, wenn ich nach oder während dem Sex weine. Wieso erklärt mir denn niemand, was ich anders machen soll?
Diese Gedanken hatte ich natürlich mit keinem Menschen geteilt. Schließlich war ich ja diese Frau, die so selbstsicher und ungezwungen ihre Sexualität lebt. —– Bullshit.

Ja. Du kannst noch ewig so weitermachen mit deiner Opferhaltung. So wirst du dich irgendwann suhlen in deinem Meer aus Trotz, Selbstmitleid und Männerhass. Doch wenigstens spürst du dann halt IRGENDWAS! Ja, geh so richtig tief rein in deine Verbitterung, lass dich fallen, weine dir ein Meer aus Tränen der Verzweiflung und bade dich darin. Dort wirst du dich wohl fühlen. Zumindest wohlER fühlen. Und dann hole dir ab und zu ein Portiönchen Bestätigung von einem Mann, der dich attraktiv findet. Der dich so richtig geil findet. Oder es sich zumindest einredet, damit er selbst wenigstens einen Hauch von Lust erfährt. Und dann badet gemeinsam, jedoch jeder einsam in seinem eigenen Meer.

Mensch. Oh Mensch. Wie hast du nur die Lust missbraucht. Wie konntest du nur dieses heilige Werkzeug für deine eigene Selbstzerstörung benutzen? Und all das nur, weil du dir selbst nicht mit Achtung begegnest. Deine eigene Empfindsamkeit nicht wertschätzt. 

Den Weg der Frau zu gehen, bedeutet auch Selbstverantwortung zu übernehmen

Der Schmerz, welcher durch die nicht gelebte Lust entstand, wollte gefühlt werden. Tränen wollten vergossen werden. Wut wollte erlöst werden. Verzweiflung wollte sich breitmachen dürfen. Das, was sich da über dieser Ur-Lust ausgebreitet hat über all die Jahre, muss erstmal radikal entfernt werden. Das ist kein kleiner Frühjahrsputz, das ist Restauration. „Die fachgerechte Wiederherstellung von Kunstwerken.“, erzählt mir Google wenn ich Restauration eingebe. Ha. Wie passend. Vielleicht sollten wir uns alle wieder mehr als Kunstwerk betrachten. Wie die Frau auf dem Bild da oben. Aber was Restauration auch beinhaltet ist Zeit. Ja, es braucht Zeit bis das Kunstwerk wieder in seinem vollen Glanze erstrahlt. Also erwarte keine Quantensprünge. Gut Ding will Weile haben. Sei vor allem sehr achtsam beim Erneuern des Grundgerüstes. Ein stabiler Kern ist das wichtigste.

Deshalb möchte ich dir im Folgenden auch von keinen mega abenteuerlichen, zu tiefst tantrischen Erlebnissen erzählen, die ich in der letzten Zeit erfahren durfte und über die ich sehr dankbar bin. Ich möchte dir aber heute von einer kurzen Momentaufnahme aus meinem kleinen Mikro-Kosmos erzählen, die für mich aber große Veränderung brachte und das bloße Erinnern daran mich immer noch nährt.

Du bist ganz – und gleichzeitig teil eines anderen ganzen

Als ich eines Abends Anfang Januar mir einer Gruppe lieber Menschen tanzte, in einer Kapelle irgendwo im tiefsten Unterfranken, und die Freude am Tanz meinen Körper durchdrang und ich mich so wahnsinnig schön, erotisch, weiblich, fühlte – da ertappte ich mich schon wieder dabei, wie ich skeptisch in die Menschenmenge spähte, nach Blicken suchend, die mich beobachteten und sich an meinem wollüstigen Tanz ergötzten. Stattdessen war jeder so in sich gekehrt, ihre Bewegungen waren absichtslos, ruhig und klar ihre Ausstrahlung – und doch versprühten sie Anmut und Feuer.
Doch ich wollte so gern MIT jemandem tanzen, nicht immer alleine tanzen, wollte meine Freude teilen, wollte verschmelzen mit einem anderen Körper. Als ich merkte, dass da absolut niemand war, der sich ebenso nach einer Verschmelzung sehnte, spürte ich wie ich mich immer mehr von meinem Glücksgefühl entfernte und sich Stress und Unzufriedenheit in mir breit machten, so wie ich es leider nur all zu gut kannte. Doch an diesem Abend war ich es leid, schon wieder an diesem Punkt zu brechen. Was also, wenn ich mit mir selbst verschmelze, oder – noch radikaler – wenn ich gar nichts weiter tue als einfach nur DA zu sein? Nicht den Drang zu haben mein Gefühl teilen zu müssen, nach Außen bringen zu müssen? Denn ist es nicht so, dass wir ja eigentlich, rein physikalisch betrachtet, alle schon verschmolzen sind? Wir sind atomare Teilchen, die im Kollektiv eine bestimmte Form ergeben, einen geschlossenen Organismus, ein Mensch zum Beispiel. Gleichzeitig ist dieser Organismus offen, ständig mit seiner Umgebung verbunden. Verschmolzen also. So sind wir ununterbrochen geschlossen und gleichzeitig offen. (wen diese These noch weiter interessiert, der google gern den Begriff „Holon“ oder Arthur Koestler.)

Von dieser Tatsache überzeugt beschloss ich, noch einmal den Raum wahrzunehmen, wie geschützt und gleichzeitig offen er war, wie viel Kraft wir als Gruppe erzeugten und wie viel Kraft ich gleichzeitig als Individuum in mir kultivierte. Und dann war da noch ein weiterer neuer Gedanke: Wie falsch und ungesund ist es doch, sich selbst nicht mindestens genau so attraktiv und schön zu finden, wie die Person, die man im Raum am attraktivsten findet? Wenn ich in mir selbst nicht das Leuchten sehe, ist es doch klar, dass es mich ständig nach Bestätigung dürstet. (eigentlich sollten wir eh jeder Person mit der Intention begegnen ihr Leuchten zu unterstützen, aber das ist ein anderes Thema).

Mit dieser Erkenntnis wich auch die Verstreutheit in mir. Ruhe und Geborgenheit machten sich breit.

Schönheit liegt in der Einfachheit – keep it simple!

Immer öfter stelle ich fest, dass so viele Stressfaktoren um ein vielfaches minimiert wenn nicht gar aufgelöst werden können, wenn wir die Situation aus einem größeren, nicht-ich bezogenen und
nicht-emotionalen Blick betrachten. Eine rationale, vom Verstand dominierte Sichtweise ist also paradoxerweise dann hilfreich, wenn unsere Gefühle durch tief verborgene ungestillte Bedürfnisse oder einfach nur aus völlig menschlicher Unsicherheit verwirrt sind und nicht in ihre volle Kraft kommen können. Dann guck doch einfach mal, was da so für ungesunde Gedankengeister in deinem Organismus herumspuken. Und dann lass sie einfach frei. Dafür brauchst du nicht mal einen Schamanen, Therapeuten oder Coach. Und auch keine Ayuaska-Zeremonie oder ein Selbstheilungs-Retreat in Indien 😉

Ich wünsche dir viel Freude beim Forschen, deine Doris.

Wie ich meine Sensibilität wieder entdeckte

Bildquelle: Instagram/cigarettesandkale

 

Ich wusste nicht, wie verletzlich ich eigentlich bin. Da war diese Hülle, dieser Panzer, der den Kern schützte. So sehr schützte, dass er fast keine Luft mehr bekam. Und langsam verkümmerte, runzlig und ausgezehrt wirkte.

Wer will schon sowas sehen? So etwas Verkümmertes und Verrunzeltes. Niemand. Vor allem nicht ich selbst.

Wenn der Panzer bricht

Nun, ganz tot war dieser Kern dann doch noch nicht. Und so hegte er den Wunsch, dass er mal wieder ein bisschen Tageslicht abbekommt. Und neben meines eigenen Willens waren es auch Menschen, die in mein Leben kamen und mir dabei halfen, meinen Panzer Stück für Stück zu durchbrechen. Dies aus komplett eigener Kraft zu versuchen, ist weitaus energieraubender und langwieriger als es im Team zu tun. Und seinen verkümmerten Kern anderen Menschen zu zeigen, ist nunmal auch Teil des Prozesses, um den man nicht drumrum kommt.
Stück für Stück bekam mein Kern wieder Sauerstoff und Licht. Und mit ihm auch all die Schichten, die ihn noch umgaben und ebenso von dem Panzer geschützt waren.

Erst war es befremdlich. Beängstigend. Beschämend. Doch mein Gegenüber schreckte davor nicht zurück –  vor meiner Scham und dem Anblick meines verkümmerten Kerns. Sich in seiner vollen Scham zu zeigen und ihr komplett, unkontrolliert hinzugeben war für mich ein großer Sprung über meinen eigenen Schatten. Doch dadurch konnte ich dieser Schattenseite – der Scham – wieder mit Würde und Freundschaftlichkeit begegnen.  In diesen intensiven Phasen einen Menschen an seiner Seite zu haben, der dich begleitet, bestärkt und dich liebevoll mit deinen Ängsten konfrontiert, war und ist für mich eine sehr, sehr große Hilfe und schafft natürlich auch unglaublich schöne Kontakte.

„Zerstöre niemandes Empfindsamkeit,
seine/ihre Sensibilität ist sein/ihr Talent.“

(Verfasser unbekannt)

Ja, Sensibilität ist ein Talent. Eines unserer ursprünglichsten Charaktereigenschaften, die jeder von uns in die Wiege gelegt bekommt. Wieso wir dieses Talent nicht mehr genügend achten, ja sogar eher schlecht reden und als etwas betrachten, was nicht gerade von Selbstbewusstsein zeugt, weiß ich nicht.
Aber das zivilisierte Bild eines selbstbewussten Menschen sollte man eh überdenken. Jedenfalls sollte eine gesunde Sensibilität, was ein klares Erkennen und Formulieren von Grenzen sowie das Zulassen von Gefühlen, die mit dem Betreten dieser Grenzen einhergehen, viel ungehemmter gelebt werden können. Wird es aber leider nicht. Ganz und gar nicht. Das macht mich unheimlich traurig. Nein – eher wütend.

Scham, wie schön du doch sein kannst

Auch ich muss und möchte meine Sensibilität noch viel mehr fördern. Lange Zeit wusste ich wie gesagt gar nicht wie sensibel ich tatsächlich war. Ich wollte doch diese starke, mutige, selbstständige, reflektierte Frau sein. Maskuline Weiblichkeit. Weiblichkeit, die vergessen hatte, dass zu ihrer Ganzheitlichkeit neben dem Ausleben der sexuellen Verführerin und der kühnen, modernen Frau des 21. Jahrhunderts auch kindliche Verletzlichkeit und Unsicherheit dazugehören. Diese Seite wieder zuentdecken war – und ist immer noch – für mich eine Erfahrung die mit viel Scham behaftet ist, aber andererseits auch mit einer unglaublichen Erfüllung, Güte und nicht zu vergessen: Genuss. Wahrer Genuss und pure Freude am Leben. Einfach, weil diese Seite von mir endlich da sein darf und genau so wertgeschätzt wird wie die selbstbewusste, reflektierte, erotische Frau die ich bin.

Und am Ende ist Ekstase

Dieses Zulassen – Loslassen – der freie Fall – hat mir in letzter Zeit unglaublich ekstatische Momente beschert. Und den Wunsch in mir eröffnet, dass jeder Mensch, jedes Wesen in den Genuss dieser Ekstase kommen sollte. Eigentlich ist es so unglaublich simpel. Wer, ja verdammt nochmal wer hat eigentlich damit angefangen, Gefühle einzukategorisieren und zu be- und vor allem verurteilen?

 

 

In den nächsten Artikeln möchte ich mit euch einige Momente teilen, in denen ich diese Ekstase erlebt hatte um euch zu inspirieren und euch vielleicht auch einige Werkzeuge und Methoden vorzustellen, die euch dabei helfen können, in eure eigene Ekstase zu kommen.

#youtoo ?

Ich würde mich auch sehr darüber freuen, wenn der eine oder andere den Mut hat seine eigenen Erlebnisse oder Gedanken zu diesem Thema zu teilen.

 

Der Zauberer

Bildquelle: Instagram / @unskilledworker

All das, meine stete Transformation, also meine ununterbrochene Veränderung meiner Gestalt, war unter anderem eine Methode um zu überprüfen, ob das, was IST, SEIN darf. Als Kind, aber auch oft als Jugendlicher tun wir viele Dinge ohne sie zu hinterfragen. Vieles davon mag unserem ursprünglichen Wesen entspringen, anderes davon ist aus Einflüssen entstanden. Doch ganz egal woher es kommt: Wir tun es einfach.

Eines davon ist Unterdrückung. Wenn unsere Seele irgendwann nicht mehr weiß, wie sie sich Gehör verschaffen kann, wie sie das bekommt, was sie braucht, sucht sie sich einen anderen Weg. Einen Plan B. Oder irgendwann auch Plan Z. Dann hegen wir Emotionen, ohne zu wissen woher sie rühren. Hegen Gedanken, ohne zu wissen wie sie entstehen. Wir schämen uns, hassen uns, verurteilen uns. Schmücken uns mit Schichten, zusammengewebt aus all den Ersatzplänen. Wer näht denn diese Schichten? Etwa unterernährte Kinder in Bangladesch? Oder der Schneider auf der Hafenstraße? Eventuell sind wir verzweifelt über unser Unwissen. Unser Unwissen über die Welt. Und über uns selbst. Sind verzweifelt darüber, dass wir einfach so sind wie wir sind und nicht wissen WIESO wir so sind wie wir sind.

Bestenfalls können wir irgendwann dieser Frage nicht mehr entfliehen. Wir stellen die Frage aller Fragen: „Wieso?“. Und da wir keine Antwort wissen, wollen wir Veränderung. Wollen wir einen Leitfaden. Finden diesen Faden. Vorzugsweise hängt er da so runter, aus einer dieser Schichten. „Na toll, doch ein Billigteil aus Bangladesch.“ Verärgert ziehen wir an dem Faden. Schneiden ihn ab. Um den Rest dann wieder mit einem anderen Faden zu verknoten. Aber es macht alles irgendwie keinen Sinn. Dieses Verknoten und Zerschneiden. Es hält einfach irgendwann nicht mehr. Es löst sich auf. Alles droht sich aufzulösen. Uns wird kalt. Eigentlich wollen wir doch nur einen einzigen Faden. Mit EINEM Anfang und EINEM Ende. Wir wollen geleitet werden. Wir wollen nicht ständig diese Frage fragen. Diese Frage nach dem WIESO. Wir wollen nicht ständig überprüfen ob das was wir machen zu uns gehört. Wir wollen einfach irgendwas machen und wissen, dass diese Tat zu einem bestimmten Ergebnis führt. Doch letztendlich können wir nie hundertprozentig sicher sein, dass ein bestimmter Vorgang zu einem bestimmtem Ergebnis führt. Und DAS  wissen wir. HUNDERTPROZENTIG. Und das macht uns verrückt. Leben in ständiger Unsicherheit. Doch wir unterdrücken es. Schließen eine Lebensversicherung ab. Gehen weiter den Faden entlang. Überprüfen den Faden, überprüfen uns, ob wir so sein dürfen wie wir sind. Überprüfen andere, ob sie so sein dürfen wie sie sind. Verurteilen uns, verurteilen andere.

Und irgendwann, nach all dem Urteilen, Zweifeln, Meckern, an sich arbeiten, an anderen arbeiten – nach all diesen Überprüfungsmechanismen, um sicher zu gehen, dass etwas so sein darf, wie es ist – was bleibt da noch? Resignation? Tiefe Verzweiflung, dass man es nie ganz und gar wissen wird? Oder Freude darüber, dass wir zumindest unser Unwissen wissen. Und alles einfach so sein darf wie es jetzt gerade ist. Und auch wenn es der derzeit schönste Zustand ist, den etwas oder jemand einnehmen kann, es sich trotzdem jederzeit verändern darf.

Ja verdammt, ich darf traurig sein, ohne den blassen Schimmer zu haben WIESO. Ja verdammt, ich darf sogar verzweifelt sein, ohne zu wissen, WARUM. Und ganz sicher darf ich auch wütend sein, ohne zu wissen, auf was oder wen. Und ich darf auch Scham empfinden. Einfach so. Ich darf unsicher sein, ohne zu erklären, was mich unsicher macht. Und darf ich denn dann auch glücklich sein, ohne zu wissen woher mein Glück herrührt? Und darf ich dann noch fragend sein? Hinterfragend, vorderfragend, erfragend, nachfragend, vorfragend, befragend, ausfragend, zerfragend. Ja. Ich darf. Ja. Ich darf. Und darf ich denn überhaupt dürfen? Ja. Du darfst dürfen. Ja, du darfst bedürftig sein.

Denn wenn ich einfach nur SEIN darf, dann WEIß ich. Dann bin ich weiße. SEIN ist Leichtigkeit. Ja fast Schwerelosigkeit. Und Schönheit. Universelle Schönheit. Und die Schichten, egal ob die aus Bangladesch oder vom Schneider auf der Hafenstraße, auch sie sind schön. Wenn sie SIND. Universell schön. Dann ist der höchste Grad der Schönheit eingetreten, den etwas oder jemand einnehmen kann. Dann wird es oder er oder sie von dir gehen. Und ein weiteres Stück deiner Schönheit enthüllen.

Denn wenn wir all das wüssten, ja schon das Ende eines jeden Anfangs erblicken, dann würde der Zauberer nichts mehr enthüllen können. Dann wäre da kein Zauber mehr. Dann wäre da kein Erleben mehr. Dann wäre da kein LEBEN mehr.

Also. Zaubere.