Grenzen als Ausdruck des eigenen Selbstwerts

Halbtagesworkshop am 2. Februar von 14-21 Uhr in Leipzig

„Stopp“, „Nein“, „bis hier her und nicht weiter“ – diese Wörter sind bei vielen Menschen mit massivem Stress verbunden. Dabei sollten sie eigentlich unseren Selbstwert und unser Bestreben, einen gesunden Kontakt aufrechtzuerhalten, unterstützen.

Es scheint bei diesem Thema ein gesellschaftliches Missverständnis zu geben. Denn viele von uns verbinden damit eher Erfahrungen, die von Aggression und Übergriff, oder Kontaktabbruch und Verlassenwerden geprägt waren.
Viel zu oft überschreiten wir deshalb unsere eigenen Grenzen oder lassen sie von anderen überschreiten. 

Statt unsere eigenen Grenzen zu wahren, entscheiden wir uns aus der Not für bestimmte Strategien, um genau die oben genannten schmerzhaften Erfahrungen zu vermeiden. Doch diese Strategien dienen nicht der Heilung der Beziehung zu unseren Grenzen, sondern lediglich dazu, noch größeren Schaden zu vermeiden.

Vereinsamung, die verbleibende Unfähigkeit, stabilen Kontakt aufzubauen und eine allgemeine tiefe Unsicherheit im eigenen Körper sind die Folge.

Fakt ist: Grenzen beeinflussen maßgeblich unsere sozialen Interaktionen. Dabei dienen sie jedoch keineswegs nur der Abgrenzung und des Kontaktabbruchs. Vielmehr sollten sie die Flexibilität zwischenmenschlicher Beziehung stärken und diese wohlwollender, klarer und zugewandter gestalten. Wir entscheiden, was rein darf und was nicht – was wir geben wollen und was nicht. Wir lernen ein Gefühl für unseren eigenen Raum, also unser ICH zu entwickeln und wie wir dieses schützen und gleichzeitig durch es in Verbindung gehen. 

Inhalt

In unserer kindlichen Entwicklung durchlaufen wir verschiedene Entwicklungsstufen, in denen wir jeweils unterschiedliche Grenzfunktionen und -ebenen erlernen.

Die erste Grenzfunktion, also das autonome Entscheiden, was rein darf und was nicht, erleben wir tatsächlich schon im Mutterleib, durch das an- und entspannen der Bauchnabelmuskulatur und der damit verbundenen Regulation der Einfuhr über die Nabelschnur. 

Weitere Grenzen sind die Hautgrenze durch körperliche Berührung, die energetische Grenze mittels Wegdrücken durch Arme und Beine, später durch “Nein” und “Stopp”, die territoriale Grenze durch das Bestimmen von Besitztümern und die soziale Grenze durch das Festlegen der eigenen Individualität, eigener Werte und Normen.

Diese verschiedenen Grenzebenen werden wir in diesem halbtägigen Workshop mittels Übungen und therapeutischer Prozessarbeit neu entdecken und sie dadurch zurückerobern – für einen tieferen, authentischen Kontakt mit unserem Gegenüber, als auch einer größeren inneren Stabilität in uns selbst. 

Datum & Ort

Der Workshop findet statt am 2. Februar von 14 bis 21 Uhr in Leipzig (genauer Ort wird bei Anmeldung bekannt gegeben).

Preis

99 Euro Normal
85 Euro „komm-zu-zweit“ (Preis pro Person)

Begrenzt auf maximal 12 Teilnehmer*innen

Inkl kleinem Buffet und Kursmaterial mit den theoretischen Grundlagen

Kursleiterin

Mein Name ist Doris Reinholz. Seit 3 Jahren arbeite ich freiberuflich als Coach und begleite Einzelpersonen, Paare und Gruppen gestalttherapeutisch, systemisch, körper- und traumasensibel (auf Grundlage von Bodynamic) auf kürzeren und längeren Strecken ihrer Entwicklung.

Mich mit meinen Grenzen auseinanderzusetzen verhalf mir zu einem völlig neuen Zugang zu meinem Körper und meiner damit verbundenen Würde – meinem tief verwurzelten Recht des Menschseins und Menschwerdens. 

Du bist interessiert am Workshop, hast aber noch Fragen, oder möchtest mit mir besprechen, ob eine Teinahme für deinen derzeitigen Prozess stimmig ist?

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