An der Scham endet die Welt
Workshop: Scham verstehen und integrieren

Zusammen mit Roberta Gado

Scham (Basis-Seminar): Freitag, 12. November von 10 bis 18 Uhr
Scham 2 (der systemische Blick): Samstag, 13. November von 10 bis 18 Uhr
Aufstellungs-Tag: Sonntag, 14. November von 10 bis 17 Uhr
* Scham 2 kann nur belegt werden, wenn das Basis-Seminar bereits besucht wurde, oder Grundkenntnisse in systemischer Arbeit vorhanden sind, z.B. durch eine Jahresgruppe oder systemische Ausbildung

Ort: Die Senfbude, Raum 6, Albrechtshainer Str. 28a, Leipzig-Stötteritz

Bilder: links Tien fotografiert von Doris | Doris fotografiert von Sabrina Lieb | Roberta fotografiert von Doris

Was wäre die Welt ohne Scham? Freier und entspannter? Oder langweiliger und eintöniger? Oder gar zügellos und brutal?

Scham ist Grenzerfahrung. Scham entsteht nämlich oft, wenn wir gewohnte Welten verlassen oder sich etwas Ungewohntes, vielleicht sogar potenziell Gefährliches in uns meldet.

Sich gut schämen können, ohne sich beschämen zu lassen, will gelernt sein, es erfordert Mut und Risikobereitschaft – dafür lohnt es sich enorm!

Diesen Workshop wollen wir ganz und gar dieser oft unterschätzten und missverstandenen Qualität in all ihren Facetten widmen. Es wird kreativ! Wir arbeiten mit Fotografie und Elementen der Theaterarbeit. Und natürlich mit unserem altbewährten Handwerkszeug der Gestalt- und systemischen Therapie.

Scham I – Die gestalttherapeutische Basis (Fr., 12.11.)

Das Basis-Seminar, das wir nun schon zum dritten mal durchführen, wird dich dabei unterstützen zu erkennen, wie sich deine Scham zeigt, was sie hervorruft, welche verschiedenen Arten von Scham es gibt und welch transformierende Kraft in dieser Emotion steckt, wenn du sie fühlst und zum Ausdruck bringst. Wir bleiben bei dir und gehen mit dir durch die Scham durch.

Scham II – Der systemische Blick (Sa., 13.11.)

Viele existenzielle Scham-Themen sind aus dem Familiensystem übernommen bzw. Folgen von systemischen Verstrickungen. Sie überfluten dich gewaltig, ziehen dir immer wieder den Boden unter den Füßen weg und fühlen sich so fremd an, dass du dich dabei ohnmächtig fühlst.

Spezifisch diesen Formen der Scham ist das Seminar Scham II* – Der systemische Blick am darauffolgenden Tag gewidmet. In diesem Forschungsraum erkunden wir Fragen wie: Wie erkenne ich die Scham, die von meinen Vorfahren übernommen ist? Und wie kann ich sie zurückgeben? Wieso möchte ich am Liebsten ganz verschwinden oder gar sterben?

*Scham II kannst du nur belegen, wenn du am Basisseminar bereits teilgenommen hast, oder Grundkenntnisse in der systemischen Arbeit hast, z.B. durch eine Ausbildung oder eine Jahresgruppe.

Systemische Aufstellungen (So., 14.11.)

Am Sonntag gibt es für drei Personen die Gelegenheit, ein systemisches Thema, das sich in den Vortagen gezeigt hat, in einer großen Aufstellung zu erkunden und aufzulösen. Die anderen Seminarteilnehmer:innen können als Stellvertreter:innen dabei sein und sich für die Auflösung der eigenen Themen inspirieren lassen.

Preise:

Scham I: 95 Euro

Scham II: 110 Euro (inkl. Stellvertretergebühr am So.)

Scham I & II: 195 Euro (inkl. Stellvertretergebühr am So.)

Extra:

Einzelsession: 50 Euro (zu einem anderen Termin, bei Roberta ODER Doris)

Systemische Aufstellung am Sonntag: 100 Euro (nur 3 Plätze verfügbar!), Stellvertreter aus der Seminargruppe: kostenlos, externe Stellvertreter: 15 Euro

Ort:

Die Senfbude, Albrechtshainer 28a, 04316 Leipzig, Seminarraum

Übernachtungsmöglichkeiten vor Ort: vorhanden aber begrenzt, bei Bedarf frag rechtzeitig nach!

Unsere Motivation

Ich, Doris, habe mich seit über einem Jahr dem Thema Scham als Forschungsprojekt gewidmet. Diese sehr stille Emotion begeistert mich unentwegt, stellt für mich etwas Kerniges, Essentielles darf.
Unter anderem fotografierte ich Menschen während einer gestalttherapeutischen Sitzung. Ein Buch und eine Ausstellung sind in Planung. Mehr dazu findest du auf meiner Website.

Und für mich, Roberta, waren Scham und Beschämung sehr lang ein lebensprägendes Thema, das sich im Laufe der Jahre verändern. Während meiner therapeutischen Ausbildungen habe ich mich immer mehr dafür geöffnet und nun liebe ich es, anderen Menschen bei ihrer Reise durch die eigene Scham zu begleiten.


Wie wir arbeiten

Es wird kreativ! Wir arbeiten mit Fotografie und Elementen der Theaterarbeit.
Die Basis unserer Arbeit bildet die 𝐆𝐞𝐬𝐭𝐚𝐥𝐭𝐭𝐡𝐞𝐫𝐚𝐩𝐢𝐞
Die Gestalttherapie ist eine humanistische erfahrensorientierte und erlebnisaktivierende Psychotherapie. Unbewusste Verhaltensmuster, die sich oft nur im Kopf abspielen, werden ins Erleben gebracht und haben so die Chance, sich zu transformieren.
Des weiteren arbeiten wir mit der 𝐬𝐲𝐬𝐭𝐞𝐦𝐢𝐬𝐜𝐡𝐞𝐧 𝐀𝐮𝐟𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐮𝐧𝐠𝐬𝐚𝐫𝐛𝐞𝐢𝐭. Innere Dynamiken oder Personen, mit denen wir im Konflikt stehen, werden durch einen Repräsentanten im Feld aufgestellt. So wird das Innere ins Außen „gestellt“ und sichtbar gemacht. Es kann so besser verstanden werden, neue Perspektiven können eingenommen werden.

Die Dozentinnen


Wir sind Doris Reinholz und Roberta Gado. Wir begleiten Einzelpersonen und Gruppen
Mehr zu Doris hier: www.dorisreinholz.de
Mehr zu Roberta hier: https://www.facebook.com/roberta.gado


Sessions-Termine:
0176 61384464 (Doris) und 0176 56891773 (Roberta)
Übernachtungsmöglichkeit in Leipzig bei Bedarf direkt in der Senfbude vorhanden.
Bitte kontaktiere dazu Roberta.