Die gegenwärtige Zeitqualität bringt viel Umbruch mit sich – und Umbruch bringt Chaos mit sich. Chaos, das uns lähmen kann. Chaos, dass aber auch Überholtes und nicht mehr Nützliches über Bord werfen kann und Raum schafft für Neues. Sich in diesem Prozess immer wieder auszurichten in sich selbst, unterstützt mit neuen äußeren Maßstäben, die vielleicht noch nicht von der Mehrheit gelebt werden, ist ein Vorgehen, dass wir sehr gut körperlich unterstützen können.

Wenn dich zu viele Wahlmöglichkeiten, eine sehr gegensätzliche Meinung als deine eigene, das gegenwärtige (politische) Zeitgeschehen, zu viele Pflichten im Alltag etc immer wieder umpusten, dich aus der Bahn werfen, du deine Mitte verlierst – und du dann stunden- bis tagelang ausgenockt bist, können dir die einfachen und dabei sehr gezielten Körperübungen sehr helfen. Du kannst diese Übungen überall machen, egal ob in der Bahn, im Auto, während eines Gesprächs oder vor dem Zubettgehen. Und sie werden deine Körperlichkeit sehr schnell „umprogrammieren“, so dass du immer seltener in derartige Überforderungszustände kommst. Und noch viel wichtiger: Du weißt, dass du wieder rauskommst.

Zentriertheit, also in seiner Mitte zu bleiben, wird von verschiedenen Körperregionen unterstützt. Sie machen es tagtäglich. Können aber auch kollabieren und dann nicht mehr funktionieren. Diese Körperregionen bewusst zu erforschen, bringt neues Bewusstsein in unsere Zellen, die wir dann wiederum aktiv aktivieren können.

Doch was bedeutet Zentriertheit eigentlich genau?

Hier orientiere ich mich an der Definition der Körperpsychotherapie Bodynamics:

 

    1. Bewusstsein des eigenen Zentrums (wird u.a. unterstützt von tiefer Beckenmuskulatur und dem Psoas-Muskel)
    2. Sich von innen heraus erfüllt erleben (einige kleinere Muskeln nahe am Beckenboden und das Gesäß)
    3. In verschiedenen Rollen man selbst sein / Zentriert sein im Rollen-ICH (Muskel, der die Schulterblätter miteinander zusammenzieht)
    4. Gefühl des Stolzes auf sich selbst und seine eigenen Handlungen (Kreuzbein und Brustmuskulatur)

Ich wette, mindestens einer dieser Aspekte war dir bisher nicht bekannt zum Thema Zentrierung? 🙂

Wenn du folgendes kennst und noch keine gute Lösung dafür gefunden hast, kann dir dieser Kurs wahrscheinlich helfen:

    • Ich leiste super viel, aber am Ende des Tages fühle ich mich, als hätte ich trotzdem zu wenig geleistet
    • Ich fühle mich in meinen alltäglichen Rollen (z.B. beruflich oder in Freundschaften) nicht wie ich selbst, sondern als würde ich die ganze Zeit jemanden nachahmen
    • Wenn ich alleine bin, finde ich keinen Zugang zu mir und fühle mich direkt einsam. Ich kann mich nur im Kontakt gut spüren.
    • Ich habe meine Emotionen schon oft und tief erforscht und mag einfach praktischeres und schnelleres Handwerkszeug, um aus emotionaler Überflutung wieder schneller bei mir zu landen

Der Ablauf

Wir treffen uns 4x. Jedes mal nehmen wir einen anderen Aspekt der Zentrierung durch.

Es ist eine knackige Abfolge am Morgen und gleichzeitig mit sehr minimalistischem Inhalt, so dass du dich kognitiv nicht überfordert fühlst und den Übungen gut nachspüren kannst. So bieten die Einheiten dir auch einen ruhig-lebendigen Start in den Tag. Meine Räume sind stets achtsam und sinnlich (meint: „mit allen Sinnen spürend“). Unsicherheiten und Änderungswünsche sind herzlich willkommen.
Die Körper-Einheit geht jedes mal maximal 30 Minuten, danach gibt es noch Raum zum Fragen stellen, oder du kannst danach einfach die Sitzung verlassen, wenn es dir genügt. Die konkreten Übungen stelle ich dir als kurzes Videoschnipsel in der gemeinsamen Telegram-Gruppe zur Verfügung, so dass du sie zu jeder Zeit schnell abrufen kannst. In der Gruppe kannst du auch Fragen stellen oder Impulse teilen.

Die Zeiten

Freitag, 16. Februar
Montag, 19. Februar
Freitag, 23. Februar
Montag, 26. Februar

Uhrzeit: Immer 7:45 – 8:45

Natürlich wird jede Session aufgezeichnet. Du kannst also trotzdem dabei sein, auch wenn die Live-Zeiten nicht für dich passen.

Der Preis

77,- Euro
55,- Euro, wenn ihr euch zu zweit anmeldet

 

Deine Voraussetzungen

  • Neugier für körperorientierte Arbeit
  • Derzeitige physische und psychische Grundstabilität, denn dieser Kurs ersetzt keine Therapie, kann diese aber gut ergänzen. Wenn du dir unsicher bist, frag mich gerne.

 

Feedbacks von Teilnehmer*innen vergangener Gruppen

Zur Kursleiterin

Hey ich bin Doris.
Eigene tief verwurzelte Unsicherheiten und Kollaps-Zustände, gepaart mit nicht tot zu kriegender Neugier für Lebendigkeit haben mich vor 7 Jahren dazu veranlasst, mich der prozessorientierten Körperarbeit zu widmen, diese zu lernen und weiterzugeben. Bald kamen Bausteine aus Gestalttherapie, Systemischer Arbeit, spirituelle und astrologische Quellen hinzu. Immer und immer wieder führte es mich zum Körper, zu meinem eigenen Tempel, zu meiner leiblichen Materie zurück. Jedes mal ein Stück liebender, lebender, lustvoller. Traumatherapeutische Ansätze wie Bodynamics gaben mir ein völlig neues Verständnis von Körperlichkeit und meinem damit verbundenem Menschsein und Menschwerden, so dass ich Tag für Tag mehr im JETZT ankomme, statt in alten Geschichten zu wühlen. Mit verbundenem Herzen und klarem Verstand gebe ich dir mein Wissen in diversen Kursformaten und in Einzelsitzungen weiter und versuche dich damit bestmöglich in deinem eigenen individuellen Prozess zu begleiten.

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Du hast noch Fragen zum Kurs? Melde dich gern bei mir:

kontakt@dorisreinholz.de oder 017661384464

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Bei Rücktritt vom Seminar fallen Stornokosten an: Bis 1,5 Monate vor Seminarbeginn 50% vom Teilnahmebetrag, danach der gesamte Seminarbeitrag. Nach Absprache mit der Veranstalterin kann auch eine Ersatzperson durch den Teilnehmer gefunden werden. Bei normalem Rücktritt überweist die Veranstalterin dann den entsprechenden Betrag zurück bzw. stellt eine Rechnung über den ausstehenden Betrag aus, sollte dieser noch nicht überwiesen sein. Bei vorzeitiger Abreise besteht kein Erstattungsanspruch auf gezahlte Gebühren.